125. Todestag: Kranzniederlegung am Grab von Ferdinand von Miller

Am 11. Februar 2012 auf dem Alten Südlichen Friedhof

[Münchner Partner, 08.02.2012] Zum 125. Todestag von Ferdinand von Miller lässt die Landeshauptstadt München am 11. Februar 2012 an seiner Grabstätte (Gruft M-re-86) auf dem Alten Südlichen Friedhof einen Kranz mit Stadtschleife niederlegen:
Ferdinand Miller wurde am 18. Oktober 1813 in Fürstenfeldbruck geboren. Nach seinen Studien an der Akademie der bildenden Künste München und der Kunstakademie in Paris übernahm Miller die Königliche Erzgießerei seines Onkels in München und schuf die Bavaria-Statue. 1850 wurde das gigantische Werk feierlich enthüllt. In Anerkennung seiner Verdienste wurde Miller nach Fertigstellung der Bavaria am 1. Januar 1851 mit dem „Verdienstorden der Bayerischen Krone“ ausgezeichnet und aufgrund der Ordensstatuten als Ritter von Miller in den bayerischen Adelsstand erhoben. Am 12. Oktober 1875 erhielt er zudem den bayerischen erblichen Adelsstand und wurde am 30. Dezember 1875 in der Adelsmatrikel des Königreiches Bayern bei der Adelsklasse immatrikuliert. 1876 erhielt er die Goldene Bürgermedaille der Landeshauptstadt München. Von seinen 14 Kindern sind der Direktor der Akademie der Bildenden Künste München, Ferdinand Freiherr von Miller (1842 – 1929), der Elektroingenieur und Gründer des Deutschen Museums, Oskar von Miller, und der Professor der Chemie Wilhelm von Miller (1848 – 1899) hervorzuheben. Ferdinand von Miller starb am 11. Februar 1887 in München.

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