Archäologin Himanshu Prabha Ray erhält den Anneliese Maier-Forschungspreis

Im Jahr 2014 nimmt sie ihren Forschungsaufenthalt an der LMU auf

Im Rahmen des Anneliese Maier-Forschungspreises, der am 26. September 2013 verliehen wird, kommt die indische Archäologin Professor Himanshu Prabha Ray an die LMU. Ihren Forschungsaufenthalt nimmt sie im Jahr 2014 auf.

Anerkannte und renommierte indische Archäologin

Ray ist eine weltweit anerkannte Archäologin und Historikerin. Zu ihren Spezialgebieten gehören die frühe Geschichte Indiens sowie die maritime Archäologie. Ray leitet seit 2012 die indische National Monuments Authority im indischen Kulturministerium. Zuvor lehrte sie seit 2006 als Professorin am Centre for Historical Studies der Jawaharlal Nehru University in Delhi. Sie ist Herausgeberin der Indien-Serie von Routledge über Archäologie und Religion in Zusammenarbeit mit dem Oxford Centre für Hinduistische Studien in Oxford.

Fünfjährige Forschungskooperation

Ray wurde von Monika Zin, Professorin für indische Kunstgeschichte am Institut für Indologie und Tibetologie der LMU, für den Preis, der ihr eine fünfjährige Forschungskooperation mit der LMU ermöglicht, nominiert. „Als Resultat der Kooperation mit Professor Ray werden die indienbezogenen Fächer in Deutschland international eine gesteigerte Aufmerksamkeit erfahren und die interdisziplinäre Zusammenarbeit wird sich intensivieren“, sagt Monika Zin, die derzeit noch den deutschlandweit letzten Lehrstuhl für indische Kunstgeschichte an der FU Berlin leitet. An der LMU wird Himanshu Prabha Ray interdisziplinär auch mit Historikern und Kunstwissenschaftlern zusammenarbeiten.

 

 Die Welt begreifen

„Cross-Cultural dialogue: India and the wider world in ancient history“ lautet der Titel ihres Forschungsprojekts. „Ziel ist es, zu verstehen, welche Vorstellungen über die „weite Welt“ es im frühen Indien gab“, sagt Himanshu Prabha Ray. Ihr Antrittsvortrag trägt den Titel „Traveling with the Buddha – Archaeology of the Early Monastic Complexes in Peninsular India“.

Mit dem Anneliese Maier-Forschungspreis unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland, um die Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland zu fördern. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.

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