Aschermittwochsbrauch: Traditionelles Geldbeutelwaschen im Fischbrunnen

Bürgermeister Hep Monatzeder tauchte Stadtsäckel in das Wasser und hofft nun auf eine sprudelnde Stadtkasse

[Münchner Partner, 23.02.2012] Einem schon im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnten Münchner Brauch folgend, trat Bürgermeister Hep Monatzeder am Aschermittwoch 2012 zum traditionellen Geldbeutelwaschen auf dem Marienplatz an:
Vor zahlreichen Zuschauern und unterstützt durch den „Hacker-Pschorr-Durstlöschzug“ tauchte Monatzeder das Stadtsäckel in das Wasser des Fischbrunnens und verwies auf die lange Tradition des Geldbeutelwaschens. Damit habe das Dienstpersonal schon vor Jahrhunderten seine Herrschaften darauf aufmerksam gemacht, dass nach dem närrischen Faschingstreiben die Börsen leer waren und wieder aufgefüllt werden müssten. Mit dem Waschen des Stadtsäckels setze er darauf, dass ein Bad im Fischbrunnen nicht nur privaten Kassen zuträglich ist, sondern auch den kommunalen – „damit es in der Stadtkasse sprudelt und wir viel Gutes für die Bürgerinnen und Bürger tun können.“
Mit Bürgermeister Monatzeder schwenkte Stadtkämmerer Dr. Ernst Wolowicz sein Portemonnaie im Fischbrunnen. Aus dem Stadtrat nahmen Yasar Fincan, Nikolaus Gradl, Hans Dieter Kaplan, Alexander Reissl, Barbara Scheuble-Schaefer, Helmut Schmid (alle SPD), Marian Offman, Manuel Pretzl, Mario Schmidbauer (alle CSU) sowie Professor Dr. Jörg Hoffmann und Gabriele Neff (beide FDP) teil.

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