Bayerischer Heilbäder-Verband: Kurtaxe und Kurbeitrag sind in Bayern Qualitätssiegel

Keine verdeckte Urlaubssteuer zur Auffüllung der Gemeindekassen, sondern Erfolgsbasis für Finanzierung der besonderen Infrastruktur

[Münchner Partner, 16.07.2011] Kurtaxe und Kurbeitrag seien in Bayerischen Kurorten und Heilbädern keine verdeckte Urlaubssteuer, mit der die Gemeindekassen aufgefüllt würden, so der Bayerische Heilbäder-Verband e.V. (BHV) – sie seien ein wichtiges Erfolgsmittel, mit dem die ganz besondere Infrastruktur der jeweiligen Orte finanziert werde:
Diese Infrastruktur, die in normalen Orten vergleichbarer Größe und Lage nicht zu finden sei, erfordere eine bewusste Förderung und trage entscheidend zur hohen Qualität der Orte in diesem Bereich bei. Der BHV möchte bewusst herausstellen, dass die Erhebung einer Kurtaxe in den Bayerischen Staatsbädern bzw. eines Kurbeitrags in den bayerischen staatlich anerkannten Kur- und Erholungsorten, weder intransparent sei, noch Extragewinne für die Gemeinde darstelle.

Abbildung: Bayerische Heilbäder-Verband e.V.

Abbildung: Bayerische Heilbäder-Verband e.V.

BHV: Kurtaxe und Kurbeitrag sind als Qualitätssiegel in Bayern

Kurtaxe und Kurbeitrag in Bayern seien ein Qualitätssiegel und Erfolgsmittel, um die hohen Infrastrukturstandards der Orte zu gewährleisten, betont Klaus Holetschek, Erster Vorsitzender des BHV und Bürgermeister von Bad Wörishofen. Die Infrastruktur, die die bayerischen Kurorte und Heilbäder den Kurgästen und Erholungsurlaubern zur Verfügung stellten sei ein herausragendes Qualitätsmerkmal, das im alltäglichen Umfeld eines vergleichbaren normalen Ortes nicht zu finden sei. Dabei handele es sich nicht nur um ein weit über Durchschnitt ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz, sondern auch um die Pflege der ausgedehnten Park- und Freizeitanlagen, um die Instandhaltung von historischen Gebäuden, Theatern, Konzertsälen oder Kurhäusern, um die Finanzierung eines vielseitigen Kulturprogramms wie etwa Konzerte oder Vorträge, sowie um umfassende weitere ortsspezifische Veranstaltungs- und Erlebnisangebote. Laut Holetschek stehe der Kurbeitrag bzw. die Kurtaxe demnach für die „touristische Lebensgrundlage der Orte“ und für die „nachhaltige Entwicklung“ in der Zukunft.
Die Kur- und Gastkarten in den Kurorten und Heilbädern ermöglichen den Besuchern zudem zahlreiche freie Angebote und Vergünstigungen. Von der kostenlosen Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs über freien Eintritt zu Kurkonzerten und Gästeprogrammen wie Wanderungen oder Fahrradtouren bis zur unentgeltlichen Nutzung von Lesesälen, bieten die Orte vielfältige Betätigungsmöglichkeiten, die für den Gast je nach Nutzung ein Sparpotenzial im dreistelligen Eurobereich bedeuten könnten – und das bei Gebühren von nicht mehr als bis zu 3,30 Euro täglich.
Der BHV möchte sich mit dieser Betonung der positiven Effekte der Kurtaxe bzw. Kurbeiträgen in Bayern auch gegen die Kritik des ADAC an der Höhe der Kurtaxe in fünf ausgewiesenen deutschen Nord- und Ostseebädern im Vergleich zu anderen europäischen Badeorten stellen. Der hohe infrastrukturelle Standard der Kurorte und Heilbäder sei im Allgemeinen absolut kein Normalstandard und in seiner Güte nicht intereuropäisch vergleichbar, so Holetschek.

Weitere Informationen zum Thema:

BAYERISCHER HEILBÄDER-VERBAND E.V.
Bayerns Heilbäder und Kurorte / Angebote

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