Filme von Wilhelm Sasnal im Filmmuseum München

Begleitprogramm zu der Ausstellung „Wilhelm Sasnal“ im Haus der Kunst

[Münchner Partner, 27.03.2012] Im Begleitprogramm zur Ausstellung „Wilhelm Sasnal“ im Haus der Kunst zeigt das Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum am St.-Jakobs-Platz 1 in Kooperation mit dem Haus der Kunst am 29. März 2012 um 19 Uhr eine Auswahl an Kurzfilmen aus den Jahren 2002 bis 2010 und den ersten Spielfilm „Swiniopas“ (2008, Original mit englischen Untertiteln) des polnischen Künstlers. Ulrich Wilmes, Kurator der Ausstellung „Wilhelm Sasnal“ hält eine Einführung.
Wilhelm Sasnal, Jahrgang 1972, malt Bilder, deren Vorlagen er im Alltagsleben, den Massenmedien oder in der Geschichte findet. Stilistisch verschmelze Sasnals Arbeit Romantik mit Realismus, Pop mit Abstraktion; sie zeige seine Expertise und Begeisterung für die Geschichte der Malerei und für die Malerei als Medium. Aus der Masse von Bildern, die er in Comics, Zeitungen, Fernsehen und im Internet findet, schaffe er eine einzigartige und sehr persönliche Dokumentation des heutigen Lebens.
Die Kurzfilme „Kiss“, „Touch Me“, „Bonnie & Clyde“, „Warsaw“, „Brasil“, „Uszatek“, „Kodachrome“, „Europe“ und „Kacper“ haben eine Gesamtspiellänge von 55 Minuten. Der Film „Swiniopas“ (Schweinehirt) folgt einem Märchen von Hans Christian Andersen. Angesiedelt im ländlichen Polen der Nachkriegszeit, erzählt der Film von einem Schweinehirten, der als Mittelsmann zwischen einer Bauerntochter und ihrer Geliebten aus dem Dorf fungiert – eine verführerische und zugleich rätselhafte Dreiecksgeschichte, die durch die Ankunft eines fremden Musikanten im Dorf zugespitzt wird und zwangsläufig in eine Katastrophe mündet… Gedreht in Schwarz-Weiß mit einer Handkamera und unterlegt mit Musik unterschiedlichster Stile sei der Film ein faszinierendes Zusammenspiel von Bild und Ton, das teilweise surrealistische Züge habe und mit verschlüsselter Symbolik und bildhaften Einstellungen spielt, die auch im Filmemacher Sasnal immer wieder den Maler erkennen ließen.
Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Telefonische Kartenreservierungen sind unter (089) 233 964 50 möglich.

Weitere Informationen zum Thema:

HAUS DER KUNST
Wilhelm Sasnal / Ausstellung 03.02 – 13.05.12

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