Goethe & Eckermann: Adolf Muschg trägt am 24. Oktober 2011 im Gasteig vor

Abend im Rahmen der Vortragsreihe zur Modernität eines deutschen Klassikers

[Münchner Partner, 18.09.2011] Mit der einer Behauptung Nietzsches entspringenden Frage, ob Goethe in der Geschichte der Deutschen „ein Zwischenfall ohne Folgen“ sei, geht das Projekt „Goethe im Gasteig – Zur Modernität eines deutschen Klassikers“ aufgrund des großen Erfolges in die nächste Runde:
Auch im Herbst 2011 finden wieder spannende Vorträge, Rezitationen und Gespräche zum Thema in der „Black Box“ im Gasteig München statt. Manfred Osten, deutscher Autor und Kulturhistoriker, moderiert die Vortragsreihe und empfängt prominente Dichter, Philosophen und Geisteswissenschaftler, die sich eingehend mit dem Dichter Goethe auseinandergesetzt haben. Mit seinem Vortrag zum Thema „Goethe & Eckermann“ eröffnet Adolf Muschg die Fortsetzung der Reihe.

Foto: Kulturmarketing München

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Adolf Muschg: „Goethe & Eckermann“ am 24. Oktober 2011 um 20 Uhr

Wenn am 24. Oktober 2011 im Gasteig Goethes Eckermann auf der Agenda des Podiumsgesprächs mit dem renommierten Schweizer Autor und Goethe-Kenner Muschg steht, so soll damit gleichzeitig ein hochaktuelles Thema aufgegriffen werden. Denn Eckermanns Gespräche mit Goethe seien laut Nietzsche nicht nur „das beste Buch, das die Deutschen haben“; es sei zugleich ein abgründiges Buch mit Einsichten des späten Goethe über den Menschen, die uns heute auf den Nägeln brennen würden. Schon Goethe sei vor 200 Jahren davon überzeugt gewesen, dass der Mensch ein „dunkles Wesen“ sei, das nicht wisse, woher es komme, noch wohin es gehe. In diesen Gesprächen habe er auch – ironisch – über die Optimierung des menschlichen Gehirns reflektiert.

Weitere Informationen zum Thema:

Gasteig / Kultur für München
Vortragsreihe »Goethe im Gasteig – zur Modernität eines deutschen Klassikers«

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