Jugend im Nationalsozialismus: Eröffnung der Ausstellung in der Seidlvilla am 1. März 2012

Auswirkungen der NS-Ideologie auf Lehrplan, Schulbücher und Einstellung der Lehrkräfte

[Münchner Partner, 27.02.2012] Vom 2. März bis 5. April 2012 ist in der Seidlvilla die Ausstellung „Jugend im Nationalsozialismus“ zu sehen:
Schülerinnen und Schülern dreier städtischer Gymnasien – des Bertolt-Brecht-Gymnasiums, des Heinrich-Heine-Gymnasiums und des Luisengymnasiums – haben sich fast zwei Jahre lang auf historische Spurensuche begeben und durch Zeitzeugen-Befragungen und Recherchen das Leben Gleichaltriger während der nationalsozialistischen Herrschaft erforscht.
Die Ausstellung zeigt unter anderem die Verfolgung des Jugendlichen Walter Klingenbeck auf, der sich mit Freunden gegen das Regime aufgelehnt hatte, und dokumentiert die Auswirkungen der NS-Ideologie auf Lehrplan, Schulbücher und Einstellung der Lehrkräfte am Luisengymnasium. Sie zeigt Schicksale von Kindern und Jugendlichen unter nationalsozialistischer Herrschaft – zwischen Faszination, Verfolgung und Widerstand.
Die Ausstellung „Jugend im Nationalsozialismus“ wird am 1. März 2012 um 18.30 Uhr mit Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers; Johanna Brechtken, Geschäftsführerin der Seidlvilla; Peter Schricker, Pädagogisches Institut der Landeshauptstadt München; sowie Schülerinnen und Schülern der beteiligten Gymnasien in der Seidlvilla am Nikolaiplatz 1b eröffnet. Sie ist dann täglich von 12 bis 19 Uhr geöffnet – mit Ausnahme des 24. und 25. März 2012. Der Eintritt ist frei. Ende März 2012 erscheint eine Begleitbroschüre zur Ausstellung. Diese entstand mit Unterstützung des NS-Dokumentationszentrums München in Kooperation mit dem Pädagogischen Institut der Landeshauptstadt und der Ausbildungsabteilung des Bayerischen Rundfunks.

Weitere Informationen zum Thema:

NS-Dokumentationszentrum München
Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus

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