Neuer Deutscher Film: 50. Jahrestag des Oberhausener Manifests

Festakt am 26. Februar 2012 im Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum

[Münchner Partner, 22.02.2012] Zum 50. Jahrestag des „Oberhausener Manifests“, das am 28. Februar 1962 von überwiegend Münchner Filmschaffenden auf einer Pressekonferenz der „8. Westdeutschen Kurzfilmtage“ in Oberhausen verlesen wurde, findet am 26. Februar 2012 um 11 Uhr im Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum am St.-Jakobs-Platz 1 ein Festakt statt, an dem die noch lebenden „Oberhausener“ wie Rob Houwer, Alexander Kluge, Ronald Martini, Hansjürgen Pohland, Edgar Reitz und Wolfgang Urchs teilnehmen werden. Die Festrede hält Oberbürgermeister Christian Ude.
Das „Oberhausener Manifest“, das „Opas Kino“ für tot erklärte, gilt als Anfang des „Neuen Deutschen Films“, der die alten Strukturen, Themen und Erzählweisen der Filme aus der Nachkriegszeit ablehnte und neue Wege gehen wollte. In neun Programmen werden vom 29. Februar bis 27. März 2012 Kurzfilme und Spielfilme der Unterzeichner und auch ihrer Nachfolger gezeigt:
Filme von Vlado Kristl („Madeleine, Madeleine“, 2. März), Danièle Huillet und Jean-Marie Straub („Machorka-Muff“, 3. März), der erste Spielfilm in der Bundesrepublik, der von einer Frau, Erika Balqué, gedreht wurde („Zu Jung für die Liebe“, 4. März), Herbert Veselys visuell an der Nouvelle Vague orientierter Film „Das Brot der frühen Jahre“ (6. März), Alexander Kluges programmatischer Beitrag „Abschied von Gestern“ (13. März) mit seiner Schwester Alexandra in der Hauptrolle und Ferdinand Khittls fast unbekanntes Meisterwerk, der Dokumentarfilm „Die Parallelstraße“ (27. März).

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Filmmuseum

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