Perlacher Waldfest im Zeichen der Nachhaltigkeit

Das Fest steht unter dem Motto „300 Jahre Nachhaltigkeit“

Zum dritten Mal findet am 13. Oktober ein Waldfest im Perlacher
Forst statt. Das diesjährige Fest steht unter dem Motto „300 Jahre
Nachhaltigkeit“. Das Waldfest dauert von 11 bis 17 Uhr und findet bei jedem
Wetter statt. Der Zugang befindet sich beim Giesinger Waldhaus,
Oberbiberger Straße. Der Weg zum Fest ist ab dem Wald beschildert.
Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft.
Aus diesem Grund hat der Deutsche Forstwirtschaftsrat das Jahr
2013 zum „Jahr der Nachhaltigkeit“ erklärt. Mit der Organisation eines
großen Waldfestes im Perlacher Forst unterstützen das Amt für Ernährung
Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ebersberg, der Forstbetrieb München
der Bayerischen Staatsforsten und die Forstverwaltung der Stadt München
die Kampagne zum „Jahr der Nachhaltigkeit“. Zu diesem Fest werden
zirka 5.000 bis 10.000 Besucher erwartet. Auf sie wartet ein vielfältiges
Programm mit der Vorführung der gesamten Holzerntekette – vom Wald
bis ins Sägewerk, Pflanzvorführungen, Reise durch das Kronendach mit
Hubwagen, Falknervorführungen, Baumklettern für Kinder, Informationen
zu Wald und Wasser oder Energieholzerzeugung.

Die Bewirtschaftung der Wälder rund um München

Das AELF Ebersberg, der Staatsforst und die Städtische Forstverwaltung
betreiben und propagieren auf den Waldflächen um die Stadt München einen
naturnahen Waldbau, der die Entwicklung und den Schutz von stabilen
und elastischen Waldökosystemen zum Ziel hat.
Eine Hauptaufgabe ist der Umbau Fichten dominierter Wälder hin zu zukunftsfähigen
Mischwäldern. So sollen die Wälder fit für den Klimawandel
gemacht werden. Auch die Artenvielfalt soll, insbesondere durch den Erhalt
von Biotopbäumen und Totholz, gesteigert werden.
Holznutzende Eingriffe erfolgen streng nachhaltig, also nur mäßig und in
regelmäßigen Abständen. Im Regelfall werden reife Stämme bei passender
Marktlage geerntet und damit gleichzeitig qualitativ wertvolle, produktive und stabile Einzelbäume gefördert. Diese Art der Walderneuerung schafft – ohne Kahlschlag – günstige Bedingungen für den Anwuchs der Jungpflanzen. Ziel sind dauerhafte Waldbestände mit maximaler Stabilität.

Diese sind der Garant für maximalen Wasserschutz, ästhetische Waldbilder
für Erholungssuchende, den Erhalt von schützenswerter Flora und
Fauna und die nachhaltige schonende Nutzung von Holz als CO2-neutralen
Baustoff.

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