Umfrage zum Münchner Mietspiegel 2015 läuft noch bis Ende April

(28.2.2014) Bereits 1.000 Münchner Mieterinnen und Mieter haben an der
diesjährigen Umfrage zum kommenden Mietspiegel für München teilgenommen.
Etwa ein Drittel der Interviews, die für die Erstellung eines wissenschaftlich
qualifizierten Mietspiegels notwendig sind, wurden damit
bereits geführt.

Noch bis Ende April 2014 setzt das Umfrageinstitut TNS
Infratest im Auftrag der Landeshauptstadt München die Interviews der
Mieterinnen und Mieter fort, um Informationen für den neuen Mietspiegel
zu sammeln. Bevor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TNS Infratest
einen persönlichen Interview-Termin vereinbaren, wird telefonisch in einem
Kontaktinterview ermittelt, ob die Wohnung für die Aufnahme in den Mietspiegel
in Frage kommt. Bei der Erstellung eines Mietspiegels dürfen
grundsätzlich nur frei finanzierte Wohnungen erfasst werden, öffentlich geförderte
Wohnungen hingegen dürfen nicht berücksichtigt werden. Der
Mietspiegel verschafft einen aktuellen und zuverlässigen Überblick über
die ortsübliche Miete im sehr vielschichtigen Münchner Wohnungsmarkt.
Mit Hilfe des Mietspiegels lässt sich die angemessene Miete sowohl für
das durchschnittlich eingerichtete Ein-Zimmer-Appartement als auch für
die gut ausgestattete 120-Quadratmeter-Wohnung bestimmen.
Der Mietspiegel setzt den Rahmen für Mieterhöhungen und hilft, unnötigen
Streit zwischen den Mietparteien zu vermeiden.

Vor kurzem hat zudem eine schriftliche Befragung der Vermieterinnen und
Vermieter von Münchner Wohnungen begonnen: Hier geht es vor allem
um die Erfassung der energetischen Ausstattung der Mietwohnungen.
Insgesamt 1.500 Antworten von Vermieterseite werden benötigt, um zu
aussagekräftigen Ergebnissen für den Mietspiegel zu gelangen.
Das Sozialreferat der Landeshauptstadt München appelliert an die Mieterschaft
wie auch an die Vermieterinnen und Vermieter, sich so rege wie bisher
an der Umfrage zum neuen Mietspiegel zu beteiligen. Nur bei einer
weiterhin hohen Teilnahmebereitschaft kann das Ziel, einen repräsentativen
und wissenschaftlich qualifizierten Mietspiegel zu erstellen, erreicht
werden.
In einer Stadt mit einem äußerst vielfältigen und sehr angespannten Wohnungsmarkt
bleibt der Mietspiegel unverzichtbar.

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