Verstorbenes Elefantenbaby Lola litt an einer Lungenembolie von ungeheurem Ausmaß

Hellabrunn gibt ersten Obduktionsbefund bekannt

[Münchner Partner, 23.01.2012] Das verstorbene Elefantenbaby Lola habe an einer Lungenembolie von ungeheurem Ausmaß gelitten – der Befund der Computertomographie (CT) sei gar so gravierend, dass die behandelnden Ärzte aus den Gebieten Human- und Veterinärmedizin das Elefantenbaby eingeschläfert hätten, wäre es nicht vor der Operation verstorben:
Lola war während der Computertomographie am 21. Januar 2012 um 11.25 Uhr im Universitätsklinikum Großhadern gestorben. Nach der Obduktion am Vormittag des 22. Januar 2012 stand eine Lungenembolie als Ursache fest – zusätzlich litt sie an einer Herzerkrankung mit massiven Blutgerinnseln. Nach dem Ergebnis der Pathologie müsse man sagen, dass es ein Wunder sei, wie lange die Kleine noch gelebt hat, so Zoodirektor und Tierarzt Dr. Andreas Knieriem. Die Gefäße seien so verstopft, dass kein Blut mehr durch die Lunge habe fließen können. Lola sei unter Narkose sanft eingeschlafen und habe damit den behandelnden Ärzten aus Human- und Veterinärmedizin die Entscheidung abgenommen, das Elefantenbaby einzuschläfern.

Foto: Münchener Tierpark Hellabrunn AG

Foto: Münchener Tierpark Hellabrunn AG

Die Elefantenherde verabschiedet sich von Lola (vlnr: Panang, Ludwig, Temi, Mangala, Tina, Steffi).

Das tote Elefantenbaby wurde am Samstagnachmittag zur Hellabrunner Herde gebracht. Mutter Panang (22) konnte sich so in Ruhe von ihrem Baby verabschieden. Anschließend berüsselten auch die anderen Herdenmitglieder sanft den leblosen Körper und nahmen damit Abschied.

Weitere Informationen zum Thema:

Münchner Partner, 21.01.2012
Trauer in Hellabrunn: Elefantenbaby Lola gestorben / Ärzteteam kämpfte vergeblich um das Leben des herzkranken Elefantenmädchens

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